Skip to main content
Category

News

Das neue Outlook

By News

Das klassische Microsoft Outlook ist seit 1997 fester Bestandteil des Office-Pakets und dient als E-Mail-, Kalender- und Kontaktanwendung.

Es sei darauf hingewiesen, dass es sich hierbei nicht um das kostenfreie E-Mail-Tool „Outlook Express“ handelt, welches in einigen älteren Windows-Versionen enthalten war. Dieses wurde bereits im Jahr 2009 in den Ruhestand geschickt und durch die ebenfalls kostenfreien UWP-Apps (Universal Windows Platform) „Mail“, „Kalender“ und „Kontakte“ ersetzt. Die genannten Apps werden derzeit durch das „neue Outlook“ ersetzt. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Web-App (WebView2), die auf serverseitige Funktionen von Microsoft zugreift und zu diesem Zweck die E-Mails der Nutzer über Microsoft-Server abruft.

Microsoft plant, die neue Outlook-Version ab Januar 2025 für alle Nutzer des klassischen Outlook bereitzustellen. Aufgrund von noch bestehenden Einschränkungen hinsichtlich der Business-Funktionalität wurde der Start der Bereitstellung zuletzt immer wieder verschoben. Das neue Outlook kann derzeit noch keine lokalen Postfachdateien verarbeiten, die beispielsweise als .pst-Dateien vorliegen. Ebenso sind die fehlende Unterstützung für POP3 sowie die mangelnde Kompatibilität mit der On-Premises-Version von Exchange für die praktische Anwendung von Nachteil. Bei Nutzung eines lokalen Exchange-Servers ist keine Bearbeitung von E-Mails möglich. Für Nutzer von DATEV- oder ADDISON-Buchhaltungssoftware ist das neue Outlook aufgrund der fehlenden COM-Schnittstelle nicht nutzbar. Die alte COM-Schnittstelle war oft fehleranfällig und wurde daher zugunsten moderner Web-Add-Ins nicht mehr implementiert.

Die Umstellung auf das neue Outlook erfolgt nach einem gestaffelten Zeitplan. Seit Sommer 2024 erfolgt die Umstellung der Mail-, Kalender- und Kontakte-Anwendungen in Windows 10 und Windows 11 auf das neue Outlook. Ab Januar 2024 erfolgt die Umstellung auf das neue Outlook für Unternehmenskunden, die Microsoft 365 mit „kleineren“ Business-Lizenzen als den Enterprise-Versionen einsetzen. Nutzerinnen und Nutzer mit Enterprise-Lizenzen erhalten ab April 2026 die Web-App „Neues Outlook“ – immer mit der Option, zurückzukehren.

Vorhandene Installationen des klassischen Outlook über unbefristete Lizenzierung werden bis mindestens 2029 weiterhin unterstützt.

Gerne verhindern wir auf Kundenwunsch den Rollout des neuen Outlook in der Kundeninfrastruktur. Bitte wenden Sie sich dazu an unser Vertriebsteam.

Weiterführende Links
Was geht, was nicht – Funktionsvergleich:
support.microsoft.com/de-de/office/neuer-und-klassischer-featurevergleich-von-outlook-f%C3%BCr-windows-de453583-1e76-48bf-975a-2e9cd2ee16dd

CNS - Microsoft Recall angekündigt

Microsoft Recall angekündigt

By News

Microsoft hat mit der Einführung von Microsoft Recall für Windows 11 eine neue Funktion vorgestellt, die eine breite Diskussion ausgelöst hat. Diese innovative Technologie speichert und analysiert die Aktivitäten der Benutzer, um eine bessere Unterstützung und schnellere Zugriffe auf relevante Dateien zu ermöglichen. Während diese Funktion nützlich erscheinen mag, wirft sie erhebliche Datenschutzbedenken auf.

Microsoft Recall erstellt in regelmäßigen Abständen sogenannte Snapshots, die alle aktuellen Aktivitäten des Nutzers dokumentieren. Diese Schnappschüsse umfassen Eingaben auf dem Desktop, kürzlich verwendete Dateien und vieles mehr. Ziel ist es, dem Nutzer eine Art „fotografisches Gedächtnis“ zur Verfügung zu stellen, das bei der schnellen Suche und Wiederherstellung von Informationen hilft. Der Prozess erfolgt lokal auf dem PC des Nutzers, wobei die Daten nicht auf Microsoft-Server hochgeladen werden.

Die Speicherung und Analyse dieser umfangreichen Datenmengen hat jedoch sofortige Reaktionen von Datenschützern ausgelöst. Besonders in Großbritannien hat das Informations Commissioner’s Office (ICO) Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre der Nutzer geäußert. Es wurde angefragt, wie Microsoft sicherstellt, dass die Rechte und Freiheiten der Nutzer gewahrt bleiben. Die Möglichkeit, dass sensible Informationen wie Passwörter oder private Dokumente in diesen Snapshots erfasst und möglicherweise missbraucht werden könnten, wird als erhebliches Risiko gesehen.

Auch für Unternehmen stellt Microsoft Recall ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar. Die vollständige Dokumentation aller Aktivitäten könnte es unbefugten Personen erleichtern, sensible Unternehmensdaten zu extrahieren. Obwohl Microsoft betont, dass die Daten lokal gespeichert und verschlüsselt werden, bleibt das Risiko eines physischen Zugriffs auf den PC und die potenzielle Entschlüsselung durch Cyberkriminelle bestehen.

Ein weiteres Problem ist der erhebliche Speicherplatzbedarf dieser Funktion. Microsoft gibt an, dass bis zu 150 Gigabyte einer Terabyte-Platte für Recall verwendet werden können. Dies wirft Fragen auf, ob Microsoft möglicherweise eine zukünftige Cloud-Speicherlösung für diese Daten anbieten könnte, was zusätzliche Datenschutzrisiken mit sich bringen würde.

Die Sicherheitsmaßnahmen von Microsoft umfassen die lokale Speicherung und Verschlüsselung der Daten sowie die Möglichkeit, bestimmte Anwendungen und Webseiten von der Erfassung auszuschließen. Dennoch bleibt die Funktion standardmäßig aktiviert, und viele Nutzer könnten diese ohne ausreichendes Bewusstsein für die damit verbundenen Risiken nutzen. Angreifer könnten theoretisch auf diese Schnappschüsse zugreifen, wenn sie physischen oder remote Zugriff auf den PC erhalten.

Microsoft Recall bietet zweifellos Vorteile, wie die effiziente Wiederherstellung von Informationen und eine bessere Organisation der digitalen Aktivitäten. Doch die potenziellen Nachteile und Risiken, insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz und die Datensicherheit, sind erheblich. Es bleibt abzuwarten, wie Microsoft und die Nutzer auf diese Herausforderungen reagieren werden und welche weiteren Schutzmaßnahmen implementiert werden, um die Privatsphäre und Sicherheit der Benutzer zu gewährleisten. Glücklicherweise handelt es sich bei Recall um eine optionale Funktion, die Nutzer vollständig deaktivieren können, und es gibt Einstellungen, um bestimmte Dateien und Webseiten von der Erfassung auszuschließen.

CNS - Formbook breitet sich weiter aus

Formbook breitet sich weiter aus

By News

FormBook ist eine weit verbreitete Malware, die als sogenannter Infostealer klassifiziert wird. Seit ihrer Einführung im Jahr 2016 hat sie sich zu einer der beliebtesten Malware-Arten im Untergrund entwickelt. Sie ist darauf spezialisiert, sensible Daten wie Anmeldeinformationen, Passwörter und Finanzdaten von infizierten Systemen zu stehlen. Dies geschieht durch Methoden wie Keylogging und das Auslesen von Webformularen. Besonders attraktiv für Cyberkriminelle ist die Tatsache, dass FormBook als Malware-as-a-Service (MaaS) auf Hackerforen angeboten wird, was es auch technisch weniger versierten Angreifern ermöglicht, die Malware für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.

FormBook wird in der Regel über Phishing-Kampagnen verbreitet, bei denen die Opfer über E-Mail-Anhänge oder Links zu schädlichen Websites dazu verleitet werden, die Malware unwissentlich herunterzuladen. Einmal auf dem System installiert, sammelt die Malware unbemerkt Daten und sendet sie an die Angreifer zurück. Besonders gefährlich ist die hohe Anpassungsfähigkeit von FormBook, da es oft mit neuen Tarntechniken ausgestattet wird, die es der Malware ermöglichen, von Antivirenprogrammen schwer erkannt zu werden.

Im September 2024 erreichte FormBook eine neue Dimension in Bezug auf seine Verbreitung. Laut einem Bericht von Check Point Research verursachte diese Malware in diesem Monat 21 Prozent aller weltweiten Malware-Infektionen. Damit war FormBook im September die am häufigsten eingesetzte Malware, vor allem in Europa und den USA. In Deutschland richteten sich viele der Angriffe gezielt gegen Unternehmen und Endnutzer. Diese Zahl verdeutlicht das Ausmaß und die Hartnäckigkeit dieser Bedrohung, da FormBook in der Lage ist, kritische Daten zu stehlen und zugleich lange Zeit unentdeckt zu bleiben.

Um sich vor FormBook und ähnlicher Malware zu schützen, sollten Unternehmen und Privatpersonen verstärkt auf Phishing-Kampagnen achten. Das Öffnen unbekannter E-Mail-Anhänge oder das Klicken auf verdächtige Links sollte vermieden werden. Darüber hinaus ist der Einsatz von Antivirenprogrammen und anderer Sicherheitssoftware unerlässlich, um Infektionen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Regelmäßige Software-Updates und Sicherheits-Patches schließen bekannte Sicherheitslücken, die von Angreifern häufig ausgenutzt werden. Auch die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bietet einen zusätzlichen Schutz, insbesondere bei der Sicherung von Online-Konten. Unternehmen sollten zudem regelmäßige Schulungen für ihre Mitarbeiter anbieten, um das Bewusstsein für Cyber-Bedrohungen zu schärfen.

Die wachsende Verbreitung von Malware wie FormBook zeigt, wie wichtig es ist, sich kontinuierlich gegen digitale Bedrohungen abzusichern. Besonders in Zeiten, in denen Cyberkriminelle immer raffiniertere Techniken nutzen, um ihre Ziele zu erreichen, ist eine präventive Sicherheitsstrategie unerlässlich. FormBook wird auch in Zukunft eine ernste Bedrohung bleiben, da es sich weiterentwickelt und neue Wege findet, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen.

Wir beraten Sie gerne zum Thema Cybersecurity. Sprechen Sie uns an.

cns-google-finde-mein-geraet

Google – Mein Gerät finden

By News

Viele Android-Nutzer haben sich in den letzten Tagen über eine Meldung auf ihrem Handy gewundert: Google hat offiziell das „Mein Gerät finden“-Netzwerk gestartet. Diese neue Funktion ermöglicht es, verlorene oder gestohlene Geräte auch ohne aktive Internetverbindung aufzuspüren, indem sie sich in ein globales Netzwerk einklinken, das über Bluetooth arbeitet. Nutzer, die sich nicht aktiv abgemeldet haben, sind automatisch Teil dieses Netzwerks und helfen dabei, andere Geräte zu lokalisieren und deren Positionen zu übertragen.

Das „Mein Gerät finden“-Netzwerk wurde in Deutschland nach einer längeren Testphase offiziell eingeführt. Es ergänzt die bereits vorhandene Gerätesuche und erweitert deren Funktionen erheblich. Die Nutzer wurden vorab per E-Mail informiert und hatten die Möglichkeit, sich über die Einstellungen ihres Android-Geräts abzumelden. Standardmäßig ist die Teilnahme aktiviert, und die Standortinformationen werden über das Netzwerk geteilt, um verlorene Geräte wiederzufinden.

Das Netzwerk funktioniert ähnlich wie Apples „Wo ist?“-System. Alle teilnehmenden Geräte suchen über Bluetooth nach anderen registrierten Geräten in ihrer Nähe. Sobald ein Gerät erkannt wird, wird dessen verschlüsselter Standort an das Netzwerk gesendet. Je mehr Geräte ein Signal auffangen, desto präziser kann die Position des verlorenen Gegenstands bestimmt werden. Google betont, dass alle übertragenen Daten Ende-zu-Ende verschlüsselt sind und nur der registrierte Besitzer des Geräts dessen Standort sehen kann.

Das Netzwerk kann nicht nur Smartphones, sondern auch andere Bluetooth-fähige Geräte wie Tablets, Smartwatches und Kopfhörer aufspüren. Voraussetzung ist, dass diese Geräte mit dem Google-Konto des Nutzers gekoppelt sind. In der Web-basierten Gerätesuche können Nutzer ihre Geräte sperren, einen Ton abspielen oder auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, um sie wiederzufinden.

Trotz der umfangreichen Funktionen gibt es auch Einschränkungen. Geräte von Herstellern wie Samsung, die eigene Suchnetzwerke betreiben, erscheinen nicht in der App. Zudem funktioniert die Ortung von Offline-Geräten nur eingeschränkt präzise, wie Praxistests gezeigt haben.

Google hat betont, dass die Sicherheit und der Datenschutz der Nutzer oberste Priorität haben. Trotzdem ist es etwas beunruhigend, dass die Funktion seit dem Start standardmäßig aktiviert ist. Viele Nutzer könnten den Hinweis möglicherweise unbedacht weggedrückt haben und sich dessen nicht bewusst sein, dass ihr Gerät nun Teil des „Mein Gerät finden“-Netzwerks ist. Um die Funktion abzuschalten, können Nutzer in den Einstellungen ihres Android-Geräts unter „Google“ und „Mein Gerät finden“ die Teilnahme deaktivieren. Hier können sie die Option „Geräte finden, die offline sind“ ausschalten, um sicherzustellen, dass ihr Gerät nicht mehr am Netzwerk teilnimmt und keine Standortdaten mehr übermittelt werden.

Auf Wiedersehen Office 2016 – Tschüss Office 2019.

By News

Der erweiterte Support für Office 2016 und Office 2019 läuft im Oktober 2025 aus.

Microsoft wird nach dem 14. Oktober 2025 keine Sicherheitsupdates mehr für Office 2016 und Office 2019 bereitstellen. Um mögliche Sicherheitsrisiken zu vermeiden, empfehlen wir, diese Lizenzen mit Microsoft 365 in die Cloud zu verlagern.

Sprechen Sie unser Vertriebsteam jetzt an!

Mark Sebastian ist neuer Vertriebsdirektor der CNS GmbH

By News

Der Informatikkaufmann übernimmt in der CNS zukünftig die Verantwortung für den Vertrieb sowie für strategische Aufgaben der Geschäftsleitung.

Mark Sebastian verfügt über langjährige Erfahrung in der IT-Branche. Zuvor war der 40-Jährige bei einem Dortmunder IT-Systemhaus tätig. Dort baute er als Head of Service Desk das IT-Service Desk auf und aus. Außerdem lagen u.a. Fragen der Strategie, Prozessgestaltung und Personalentwicklung in seinem Verantwortungsbereich.

Microsoft 365 Logo

Am 14.10.2025 stellt Microsoft den Support für Windows 10 ein

By News

Microsoft hat das Support-Ende für Windows 10 ab dem 14. Oktober 2025 angekündigt. Ab diesem Zeitpunkt stellt Microsoft keine kostenfreie technische Unterstützung, Software- oder Sicherheitsupdates für das Betriebssystem mehr zur Verfügung.

Wir empfehlen Ihnen dringend, auf Windows 11 umzusteigen, um eine bestmögliche und vor allem sicherste Gerätenutzung zu gewährleisten. Viele ältere Computer erfüllen die Anforderungen von Windows 11 bezüglich Prozessorleistung, Arbeitsspeicher (RAM) und Sicherheit nicht. Neue Hardware löst dieses Problem. Wir unterstützen Sie bei der Identifikation solcher Upgrade-Hürden.

Sprechen Sie unser Vertriebsteam jetzt an!

Und wieder weltweit: Computer lahmgelegt

By News

Am 19.Juli 2024 kam es zu einem Ausfall zahlreicher Computer, was weltweit zu Störungen führte. Flüge fielen aus, Operationen wurden abgesagt und Bankgeschäfte mussten verschoben werden. Ein Fehler im Update der Cybersicherheitssoftware „Falcon Sensor” führte zu Abstürzen beim PC-Betriebssystem Microsoft Windows. Diese Cybersicherheitssoftware von Crowdstrike wird von mehreren Zehntausend Kunden genutzt, die sie auf einer Vielzahl von Rechnern installiert haben. Laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) waren in Deutschland auch Betreiber kritischer Infrastruktur betroffen.

Im Kundenkreis der CNS GmbH hatten wir Stand Freitag Nachmittag keine Störungs-Meldungen zu diesem Ausfall. Im Service Desk gab es lediglich Kundenanfragen aufgrund der breiten öffentlichen Berichte zum Ausfall. Eine der möglichen Auswirkungen des Crowdstrike-Problems in unseren Infrastrukturen war z. B. der am Vormittag eingeschränkte Versand von Informationen zu verpassten Anrufen und Mailboxnachrichten aus einigen 3CX-Telefonanlagen per E-Mail, welcher direkt durch 3CX abgewickelt wird.

Für Ihre Fragen z. B. zu Prüfungen Ihrer Infrastruktur im Blick auf Ausfallsicherheit sprechen Sie gerne unser Vertriebsteam an.

Betroffen vom Ausfall? Ein Tool von Microsoft unterstützt bei der Fehlerbehebung: https://techcommunity.microsoft.com/t5/intune-customer-success/new-recovery-tool-to-help-with-crowdstrike-issue-impacting/ba-p/4196959

Das sagt der Hersteller Crowdstrike zur Störung: https://www.crowdstrike.com/blog/statement-on-falcon-content-update-for-windows-hosts/ Stellungnahme (deutsch): https://www.crowdstrike.de/statement-on-falcon-content-update-for-windows-hosts/

Wichtiger Hinweis des BSI zum Ausfall: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Cyber-Sicherheitslage/Analysen-und-Prognosen/Threat-Intelligence/Krisen-Grosslagen/Crowdstrike_Microsoft/Crowdstrike_Microsoft_node.html

Derweil nutzen Cyberkriminelle die Vorfälle für unterschiedliche Formen von Phishing, Scam oder Fake-Webseiten aus. Auch inoffizieller Code wurde in Umlauf gebracht. Das BSI empfiehlt ausdrücklich, technische Informationen ausschließlich von offiziellen Crowdstrike-Quellen zu beziehen.

CNS und SEALNET = Wir sind eins: Fusion vollzogen – Gemeinsam stärker in die digitale Zukunft

By News

Die CNS Computer Network Systemengineering GmbH (CNS) aus Gelsenkirchen und die SEALNET GmbH mit Sitz in Issum fusionieren. Beide Unternehmen gehören zur VALLEY IT GROUP und werden ab dem 1. Juni 2024 unter dem Dach der CNS GmbH vereint. Der Unternehmensname CNS Computer Network Systemengineering GmbH wird ab diesem Zeitpunkt in allen Bereichen die Bezeichnung SEALNET GmbH ersetzen.

Die CNS GmbH, ein mittelständisches IT-Systemhaus mit knapp 30 Jahren Erfahrung und Sitz in Gelsenkirchen, bietet leistungsstarken IT-Service für mittelständische bis große Unternehmen aus Dienstleistungs- und Industriesektor. Mit einem Team von über 60 Spezialisten zeichnet sich CNS durch ein umfassendes Angebot in IT-Service und Sicherheit aus, unterstützt durch Partnerschaften mit führenden Technologieanbietern.

Die SEALNET GmbH, die von 1999 bis 2019 ihren Hauptsitz in Duisburg hatte und seitdem im niederrheinischen Issum beheimatet ist, bietet IT-Beratung, Digitalisierungs-, Cloud-, sowie Hard- und Softwarelösungen für Firmen verschiedener Größen und Branchen an. Mit dem Slogan „We complete IT“ verpflichtet sich das Unternehmen gleichermaßen zu Innovation und Beständigkeit, entwickelt individuelle IT-Lösungen und garantiert zuverlässigen Support sowie dauerhafte Partnerschaften.

Mit dieser Fusion verschmelzen zwei Unternehmen, die sich kaum besser ergänzen könnten – die Dienstleistungs- und Produktportfolios von CNS und SEALNET ergänzen sich ideal. Damit werden nicht nur die Unternehmen gestärkt, sondern auch die Kunden profitieren von dem deutlich erweiterten Leistungsspektrum und dem gebündelten Knowhow.

Übrigens: Für die Kunden, Partner und Lieferanten der bisherigen SEALNET GmbH ändert sich nichts. Sie werden auch weiterhin in der gewohnten Qualität und von denselben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Bestehende Verträge bleiben unverändert. Der bisherige SEALNET-Unternehmenssitz (Am Schankweiler 1, 47661 Issum) bleibt als CNS-Niederlassung bestehen.

Haben Sie Fragen? Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

Ralf Czychun              Andreas Laege           Frank Müller                Andreas Pilgrim

Kontakt:
Mail:                 info@cns-gmbh.de
Telefon:            +49 (0) 209 38642-0

Passkeys auf dem Vormasch

Passkeys auf dem Vormasch

By News

Die FIDO Alliance kündigte vor einigen Jahren die Einführung von Passkeys als eine fortschrittliche Methode der Authentifizierung an. Diese innovative Technologie setzt sich zunehmend durch, da immer mehr Websites und Dienstleister im Internet Benutzern die Möglichkeit bieten, von der unsicheren und unkomfortablen Passwortmethode auf Passkeys umzusteigen. Passkeys bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber traditionellen Passwörtern.

Passkeys funktionieren durch die Verwendung von kryptografischen Schlüsselpaaren, die auf dem Gerät des Benutzers generiert werden. Dabei handelt es sich um einen privaten Schlüssel, der lokal auf dem Gerät gespeichert ist, und einen öffentlichen Schlüssel, der an den Authentifizierungsserver gesendet wird. Bei der Anmeldung authentifiziert sich der Benutzer, indem er seinen privaten Schlüssel verwendet, um eine digitale Signatur zu erstellen, die dann mit dem öffentlichen Schlüssel auf dem Server überprüft wird.

Um Passkeys einzurichten, muss der Benutzer zunächst ein kompatibles Gerät wie ein Smartphone oder einen USB-Token erwerben, das die FIDO-Authentifizierung unterstützt. Anschließend registriert sich der Benutzer bei den gewünschten Websites oder Diensten, indem er sein Gerät mit dem entsprechenden Konto verknüpft. Während des Registrierungsvorgangs wird ein Schlüsselpaar generiert und der öffentliche Schlüssel an den Server gesendet.

Die Vorteile von Passkeys gegenüber Passwörtern liegen vor allem in ihrer Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Da die privaten Schlüssel lokal gespeichert werden, sind Passkeys wesentlich resistenter in Bezug auf Phishing-Angriffe und andere Formen des Missbrauchs. Darüber hinaus bieten sie einen höheren Schutz vor Datenlecks, da die Anmeldeinformationen nicht zentral gespeichert werden. Passkeys sind auch bequemer für Benutzer, da sie keine komplexen Passwörter merken oder eingeben müssen, sondern sich einfach mit ihrem registrierten Gerät anmelden können.

Obwohl die Technologie hinter Passkeys anfangs kompliziert erscheinen mag, ist ihre Einrichtung tatsächlich recht einfach und kann innerhalb weniger Minuten auf einem Smartphone durchgeführt werden. Nutzer können Passkeys durch einfache Verfahren wie das Scannen eines QR-Codes dann auch auf ihrem PC einrichten und sich über biometrische Methoden wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung über das Handy anmelden. Dies bietet einen deutlichen Komfortgewinn gegenüber traditionellen Passwörtern, da es das Merken komplexer Passwörter überflüssig macht und gleichzeitig schnelleren und deutlich sichereren Zugriff ermöglicht.

Darüber hinaus bieten moderne Systeme die Möglichkeit, Passkeys sicher in der Cloud zu speichern. Dies ist besonders bei Android-Smartphones gut gelöst, da Google als einer der Mitentwickler des Passkey-Standards Funktionen bietet, die es ermöglichen, Passkeys sicher zu speichern und bei Bedarf auf ein neues Gerät zu übertragen. Wenn also ein Smartphone verloren geht oder ersetzt werden muss, können die Passkeys einfach aus der Cloud abgerufen werden, ohne dass der Zugang zu den Accounts verloren geht. Dies trägt erheblich zur Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit bei der Nutzung von Passkeys bei.

CNS barrierefrei erleben